Risk Parity

Risikoparität statt Renditeprognosen

 

Risk Parity Konzepte konnten sich in den letzten Jahren etablieren und werden mittlerweile sowohl in institutionellen Portfolios eingesetzt als auch als investierbare Publikumsfondslösungen angeboten. Die Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass entgegen der klassischen geldgewichteteten Asset Allocation eine Allokation auf Basis der Risikobeiträge pro Assetklasse umgesetzt wird. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise bei einer klassischen Multi-Asset Balanced Strategie die „riskanten“ Assetklassen nicht das Performance- bzw. Risikoergebnis dominieren und führt somit zu einer deutlich ausgewogeneren Portfoliostruktur.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass der Investmentprozess der Risk Parity Strategie nicht abhängig von instabilen Markt- bzw. Renditeprognosen ist. Die Steuerung der Risikoparität zwischen Assetklassen kann auf Basis von Risikoprognosen umgesetzt werden, sodass die inhärenten Schwächen von Marktprognosen bei dieser Strategie ausgeschlossen sind.

Der Risk Parity Ansatz kann insbesondere als ein Baustein in einem breit diversifizierten institutionellen Anlageportfolio einen wichtigen Beitrag liefern. Wenn auch der risikoparitätische Ansatz zyklische Schwächephasen hinnehmen muss -wie jede andere Investmentstrategie auch- so ist der Diversifikationsbeitrag im Portfoliokontext sehr attraktiv. Es ist jedoch essentiell, die treibenden Faktoren der Strategie zu erkennen und entsprechend zu berücksichtigen. Durch die hohe Allokationsgewichtung der Risk Parity Strategie im Bereich von Anleihen (insb. langlaufenden Anleihen) konnten diese durch den sekulären Zinstrend der letzten Dekaden außerordentlich gut performen. Ob dies für die Zukunft fortgeschrieben werden kann, bleibt offen.

MYRA Capital als Experte für prognosefreie Strategien hat zum Thema Risk Parity Studien veröffentlicht, die auch von unterschiedlichen Fachmedien publiziert wurden. Gerne stellen wir Ihnen eine Kopie zur Verfügung, sprechen Sie uns an!

Risk Parity – eine Modeerscheinung unterschätzt ihren blinden Fleck (Schuller, Kula, 2012)

Risk-Parity. Der blinde Fleck wird sichtbar (Schuller, Kula, 2013)

 

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